Die Syro-Malankarische Katholische Kirche

Pfr.Santhosh Thomas (Koickal)

 

Das folgende Schreiben bietet eine kurze Übersicht über die syro-malankarische Kirche von der apostolischen Zeit bis zum heutigen Tage. Ihre Geschichte bis zu der historischen Wiedervereinigung mit der römisch-katholischen Kirche unter Erzbischof Geevarghese Mar Ivanios im Jahre 1930 wird in Form einer Zusammenfassung dargestellt. Die Geschichte der Einheitsbewegung (Wiedervereinigungsbewegung) unter der Führung von Mar Ivanios, die Entstehung der heutigen malankarisch-katholischen Kirche und ihr enormes Wachstum während der letzen 85 Jahre (1930-2015) sind hier sehr deutlich und ausführlich behandelt.

Die Malankarische Katholische Kirche wurde 1930 nicht völlig ins Leben gerufen. Mit allen Thomaschristen führt sie ihren Ursprung auf die Verkündigung des heiligen Thomas zurück, eines der zwölf Apostel unseres Herren  Jesus Christus. Die Thomaschristen verstanden sich zum 16 bis17Jahrhundert als Glieder der einen, heiligen, katholische und apostolische Kirche, auch wenn sie zu den Christen in Europa und zum Bischof von Rom kaum Kontakt hatten. Erst die Entwicklungen im 16-17 Jahrhundert führten zu Zersplitterung und Spaltung in der Kirche. Im Jahre 1653 gab es einen Aufstand fast aller Thomaschristen gegen die übermäßige Einmischung der Portugiesen in das Leben der Kirche. Die Portugiesen waren in jenen Tagen die kolonialen Machthaber. Dieser Aufstand ist in der Geschichte bekannt als „Coonan Cross Oath“ (Koonankreuzeid).

Die syrisch-jakobitische Kirche und die westeuropäische anglikanische Kirche- Diese Gruppe verlor ihre volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche und wurde bekannt unter dem Namen Puthenkuttukar (Leute der neuen Loyalität). Die andere Gruppe, die die Mehrheit bildete, wurde bekannt als die Pazhayakuttukar (Leute der alten Loyalität), und sie sind heute  dieSyro-Malabarischen Katholiken. Die Geschichte bezeugt mehrere weitere Spaltungen in der Puthenkur  Gemeinschaft. Eine kleine Gruppe bildete die Kirche von Thozhiyur (1772), eine andere Gruppe bildete die reformierten Jakobiten, die man auch Marthomiten nennt (1889), eine vierte Gruppe sind die malankarischen Orthodoxen (1912) und eine Gruppe vereinte sich wieder mit der katholischen Kirche die malankarisch-katholische Kirche (1930); die übrigen bildeten eine eigens eingetragenen Gruppe, die Gesellschaft der jakobitisch-syrischen Kirche (2003).

Aber es gab fortwährend Anstrengungen von der Puthenkuttukar und der Pazhayakuttukar, die verlorene Einheit der Kirche wieder zu gewinnen. Aber keiner dieser Versuche war erfolgreich. Im Jahre 1926 traten die Bischöfe des orthodoxen Teils in ökumenische Verhandlungen mit der römisch-katholischen Kirche ein. Sie beauftragten Bischof Mar Ivanios mit den Verhandlungen zu beginnen. Sie forderten, dass ihre Autonomie erhalten bleiben sollte und dass die Bischöfe das Recht behielten, für ihre Gläubigen zu sorgen, wo immer sie sich befänden. Der hl. Stuhl in Rom war einverstanden, sie in die volle und sichtbare Gemeinschaft aufzunehmen. Ihrerseits stimmen sie zu, den Papst, den Nachfolger des heiligen Petrus anzuerkennen, wie er im Rom des ersten Jahrtausends gesehen wurde. Als Ergebnis der Verhandlungen entstanden eine gegenseitige Anerkennung und Annahme. Der orthodoxe Teil wurde so in die katholische Gemeinschaft als eine Kirche sui juris aufgenommen, d.h als eigenständige Kirche. Auf diese Weise wurde die verlorene volle Einheit von 1653 im Jahre 1930 durch die historische Wiedervereinigung wiederhergestellt. Ein neues Tor war aufgestoßen worden für alle jene, die sich danach sehnten, in die sichtbare und volle katholische Gemeinschaft einzutreten. Natürlich werden alle Teilnehmer an den Verhandlungen in jenen Tagen von der damaligen Lehre der Kirche bestimmt.

Die wiedervereinigte Gruppe bildete sich heraus als eine lebendige christliche Gemeinschaft. Sie wurde eine dynamisch missionarische Kirche. Sie hat ihren eigenen Teil beigesteuert zu einer integeren menschlichen Entwicklung der Menschen in diesem Teil des Erdballs. Es gab im Zuge der Wiedervereinigung eine gegenseitige Bereicherung von römisch-katholischer und malankarischer Kirche. Es war die einzigartige, ökumenische Bewegung des 20 Jahrhunderts, die mit Erfolg gekrönt wurde. Diese Kirche ist zu einer Brücke geworden zwischen der Orthodoxie und dem römischen Katholizismus. Mit der nachkonziliaren Lehre der katholischen Kirche gibt es eine beträchtliche Chance für einen weiteren Dialog und für Verhandlungen mit dem Ziel einer vollen Gemeinschaft auch für die noch getrennten Brüder.

Die Syro-malankarische Kirche hat im Jahre 1932 eine eigene Hierarchie erhalten. Es handelte sich aber um eine Kirchenprovinz nach römisch-katholischem (lateinischem) Muster. Man sprach auch nicht von „Kirche“, sondern von Ritus. Das erste Oberhaupt der syro-malankarischen Kirche war Erzbischof Dr. Geevarghese Mar Ivanios. Nach dem Heimgang von Erzbischof Mar Ivanios (+ 1953) leitete die syro-malankarische Kirche ca. 40 Jahre lang Erzbischof Dr. Benedict Mar Gregorios (+1994). Das Erzbistum Thiruvananthapuram (Trivandrum) und das Bistum Thiruvalla lebten neben einander ihr eigenes Leben. Das sollte sich erst durch die jahrelangen Bemühungen von Bischof Zacharias Mar Athanasios(+1977) von Thiruvalla ändern, der in Rom darauf drängte, seine flächenmäßig riesige Eparchie in drei Diözesen aufzuteilen. Schließlich wurde der nördliche Teil zur Eparchie Sultan’s Bathery erhoben, und Pater Dr. Cyril Malancharuvil wurde ihr erster Bischof. Die Eparchie wird z.Zt. von Bischof Dr. Joseph Mar Thomas geleitet. Nach dem plötzlichen Tod von Mar Athanasios, erhielt Thiruvalla gleichzeitig einen neuen Bischof namens Isaac Mar Yuhanon. Im Zuge der Neuordnung erhob Papst Johannes Paul II. die syro-malankarische Kirche kurz vor seinem Tod in  den Rang einer quasi-patriarchalen, groß erzbischöflichen Kirche mit Seiner Seligkeit Cyril Mar Baselios als erster Katholikos und Vorsitzender der Synode der Bischöfe. Damit wurde die Leitung der Kirche nach östkirchlicher Tradition ((Promulgation des Ostkirchenrechtes durch Papst Johannes Paul II. in dem Jahre 1990 - Kodex der Canones der Orientalischen Kirchen)) der Synode der Bischöfe übertragen. Nach dem Tod von Cyril Mar Baselios wurde im Jahr 2007 der bisherige Metropolit von Tiruvalla, Moran Mor Baselios Cleemis (geb.1959) dessen Nachfolger. Im Konstistorium vom 24.November 2012 nahm der Hl.Vater Papst Benedikt XVI. den Vater und das Oberhaupt der Syro-malankarischen Katholischen Kirche H. B. Moran Mor Baselios Cleemis Katholicos als Kardinalpriester mit der „Titelkirche San Gregorio VII“ in das Kardinalkollegium auf. Er ist damit der weltweit jüngste lebende Kardinal. Ausserdem ist er der erste Kardinal in der Geschichte der Syro-Malankarschen Katholischen Kirche. Seit 2010 stehen ihm der Kurienbischof Dr.Thomas Mar Anthonios sowie der Weihbischof Dr.Samuel Mar Irenios zur Seite. Durch Teilung des  Großerzbistums entstand 1996 im Süden Indiens die Eparchie Marthandom in Tamil Nadu, die vom Stamm der Nadars bewohnt  und von Bischof Dr.Vinzenz Mar Paulose geleitet wird und 2007 die Eparchie Mavelikara, die von Bischof Dr.Joshua Mar Ignathios geleitet und 2010 die Eparchie Pathanamthitta, die von Bischof Dr.Yuhanon Mar Chrysostom geleitet wird.

Die seit der Union bestehende Eparchie Tiruvalla erhielt im Jahre 2006 auch den Rang einer Metropolie mit Bischof Thomas Mar Koorilos als Oberhirt, der der erste Bischof der Eparchie Muvattupuzha war. Als Weihbischof dient der Eparchie seit 2010 Dr. Stephanos Mar Philipose. Außerdem verbringt der ehemalige Bischof von Tiruvalla Geevarghese Mar Timotheos, dort seinen Lebensabend. Die Eparchie Muvattupuzha entstand im Jahr 2002 und wird jetzt von Bischof Dr.Abraham Mar Julios geleitet, ferner die Eparchie Puttur entstand im Jahr 2010, die in den Staat Karnataka hineinreicht und wird von Bischof Dr. Geevarghese Mar Divannasios geleitet. Die Jurisdiktion der Synode ist auf das Gebiet der Eparchien der beiden Metropolen eingeschränkt. Für die Malankaren in Indien, die außerhalb dieser Eparchien leben und lateinischen Bischöfen unterstehen, ernannte der Heilige Vater, Bischof Dr. Jakob Mar Barnabas im Jahr 2005 zum Apostolischen Visitator. Die Eparchie Gurgaon (Delhi) entstand im Jahr 2015 und wird jetzt von Bischof Dr.Jacob Mar Barnabas  geleitet.

Für die Malankaren in Indien, die außerhalb dieser Eparchien leben und lateinischen Bischöfen unterstehen, ernannte der Heilige Vater, Bischof Dr. Thomas Mar Anthonios im Jahr 2015 zum Apostolischen Visitator.  Die jüngste Bischofsernennung durch Rom erfolgte 2010, als der Papst für die Syro-Malankaren in den Vereinigten Staaten ein eigenes Apostolisches Exarchat schuf, an dessen Spitze der ehemalige Philosophie Professor Dr.Thomas Mar Eusebios steht. Der Bischof ist auch Apostolischer Exarch für USA und Apostolischer Visitator für die in Kanada und Europa lebenden Syro-Malankarischen Gläubigen.

Das Priesterseminar St. Marien befindet sich in Thiruvananthapuram. Es zählt etwa 215 Alumnen. Verantwortlich für diese akademische Einrichtung sind vor allem der Katholikos und eine aus drei Bischöfen bestehende Kommission.

Der Hauptsitz der syro-malankarischen Kirche ist in Trivandrum, Kerala, Indien.

Dort befindet sich der Catholicate Center, wo die Curia- und Synode der Bischöfe der syro-malankarischen Kirche stattfindet.

 Die Syro-Malankarische Liturgie

Die syro-malankarische oder westsyrische Liturgie hat ihren Ursprung in Jerusalem und Antiochien. Sie ist eine der ältesten Liturgien und wird daher zu Recht als die Mutter anderer orientalischen Liturgien bezeichnet, z.B. der ostsyrischen, byzantinischen und armenischen.

Die syrische Liturgie ist weit über ihr Ursprungsgebiet hinaus verbreitet. Sie wird von allen Kirchen gefeiert, die sich auf die syro-antiochenische Überlieferung berufen. Dazu gehören zwei mit Rom unierte Kirchen: das syrisch-katholische Patriarchat von Antiochien mit Sitz in Beirut und die syro-malankarische Kirche in Indien.

Der Aufbau der Liturgie ist einfach. Man kann ihr leicht folgen. Sie ist voller Symbolik, die Gewänder, die Ornamente, das ganze Ritual haben eine tiefe symbolische Bedeutung, alle Sinne werden angesprochen. Das Altartuch zum Beispiel hat die Farbe rot, grün und weiß: Rot für das Universum, grün für die Erde und weiß für die Kirche.

Es wird besonders die Opfergabe Jesu am Kreuz betont. Die Heilsgeschichte beginnt im Alten Testament und findet ihre Vollendung in Tod und Auferstehung Jesu. Es gibt kein Kreuz mit einem Korpus, denn das Kreuz ist nicht Symbol des Todes, sondern der Auferstehung. Daher gibt es mehrere Segnungen im Lauf der Liturgie, alle Gläubigen machen jeweils das Kreuzzeichen. Stark betont sind der Lobpreis und der Dank an die Dreifaltigkeit.

Es gibt neue eucharistische Hochgebete, die man „ Anaphora“ nennt. Die Eucharistie ist der Urquell unseres geistlichen Lebens. Daher wird sie als der Mittelpunkt der sieben Sakramente angesehen. Es ist die wichtigste Aufgabe der Kirche, das Volk Gottes zu einer näheren und wirksameren Teilnahme an der Eucharistiefeier zu bringen. Das ganze Volk darf die Eucharistie feiern, denn durch die Taufe haben alle Teil am Priestertum Christi. Der Gebrauch der Volkssprache (Malayalam in Indien) trägt dazu bei, dass zwischen dem Priester, dem Diakon oder Lektor und der Gemeinde ein fortwährender Dialog stattfindet.

 

Die Indische Syro-Malankarische Katholiken in Deutschland:

 

Der Eucharistische Kongress im München Anfang der 60 er Jahre war ein entscheidendes Ereignis für die syro-malankarischen Katholiken in Deutschland. Es wurden damals durch die deutschen Bischöfe vorausschauend Gedanken gemacht wie die älterwerdende Generation im Medizinischen und pflegerisch künftig versorgt werden könnte. So kamen die ersten jungen Damen aus Indien durch den eifrigen Einsatz von unserem Erzbischof Benedikt Mar Gregorios und Bischof Zacharias Mar Athanasios nach Deutschland. Im Jahr 1963 kamen syro-malankarische Priesterkandidaten nach Königstein/Ts. bei Frankfurt. Das war der Beginn der syro-malankarischen Katholiken in Deutschland. Später kamen Ordensschwestern und Priester nach Deutschland. Die im Jahre 1964 und 1965 angereisten jungen Damen waren in verschiedenen Teilen Deutschlands in Krankenhäusern untergebracht. In Nordrhein-Westfalen waren sie hauptsächlich in den Städten Bonn-Venusberg, Neuss, Krefeld und in Ibbenbüren gewesen. In Baden-Württemberg waren sie in Heidelberg, Tübingen, Freiburg, Aachen und Emmendingen.

 

50 Jahre malankarisches Leben in Deutschland

An diesen Tagen wird immer wieder erwähnt, dass die katholischen Malankaren seit nunmehr über 50 Jahre in Deutschland sind. Darauf wurde zunächst von einigen Personen der ersten Stunde selbst aufmerksam gemacht, und zwar beim Empfang für den neuen Kardinal, Mar Cleemis Catholicos, im November 2013 in Deutschland. Seitdem war die Leitung der malankarischen Gemeinde, an erster Stelle in der Person des Seelsorgers Pfarrer Santhosh Thomas Koikal, bemüht, diese Tatsache gebührend zu würdigen. Dies geschah am 27. September 2014 in Krefeld im Rahmen des “Reunion Day“, der unter dem Motto “50 Jahre katholische Malankaren in Deutschland“ stand. Diejenigen, die diese 50 Jahre mit dabei waren, erhielten Ehrenurkunden signiert vom Kardinal Mar Cleemis.

Es fing alles mit der Entsendung der Seminaristen aus den Diözesen Trivandrum und Thiruvalla zum Theologiestudium nach Königstein/Taunus in der Nähe von Frankfurt an. Zunächst kamen Thomas Elavunkal und der Autor dieses Beitrages aus Thiruvalla im Juni 1963, gefolgt von Joseph Thadathil und Thomas Padiyamkulam aus Trivandrum sowie später John Varghese Easwarankudiyil und Mathew Karawatt, wiederum aus Thiruvalla. Leelamma aus Mallappally aus der Diözese Thiruvalla war die erste Malankarin in Deutschland. Sie kam bereits 1962 nach Stettfeld bei Bruchsal und verstarb nach zwei Jahren an Meningitis.

Der Beginn der engen Beziehungen zwischen der malankarischen und der deutschen Kirche geht auf die Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils zurück, wo Erzbischof Mar Gregorios und Bischof Mar Athanasios Mitglieder des deutschen Episkopats und einige deutsche Priester, die in Rom studierten, kennengelernt hatten. Auf ihre Einladungen hin besuchten sie deutsche Kirchengemeinden. Es muss hier betont werden, dass Father Thomas Pathiparampil, der auch damals in Rom studierte, eine wesentliche Rolle hierbei gespielt hat. Die Teilnahme von Mar Gregorios am Eucharistischen Weltkongress in München im Jahre 1960 bildete einen Meilenstein in den beiderseitigen Beziehungen. Die Bekanntschaft mit Prof. Adolf Hampel und dem späteren Weihbischof Dr. Kindermann war ursächlich für die Entsendung der Theologiestudenten nach Königstein.

Von noch weitreichender Konsequenz war die Bekanntschaft mit Pfarrer Debatin aus Stettfeld. Nach gemeinsamen Überlegungen enstand ein Projekt der Kirche, mehrere hundert – einige schätzen 500 – junge Mädchen zur Krankenpflegeausbildung in die Bundesrepublik Deutschland zu schicken. Sie wurden nach Vorbereitungskursen in Indien, in Gruppen nach Deutschland an 15 verschiedene Orte geschickt, vorwiegend mit Universitätskliniken und Landeskrankenhäusern. Diese Orte waren Wiesloch, Winnenden, Weinsberg bei Heilbronn, Achern in der Nähe von Karlsruhe, Tübingen, Emmendingen, Heidelberg, Zwiefalten, Rheichenau / Bodensee, Rottweil-Rottenmünster, Bonn-Venusberg  (2 Gruppen), Krefeld, Neuess, Gelsenkirchen und Ibbenbüren.

In den späteren Jahren sind aus Privatinitiative etwa 50 Krankenpflegeschülerinnen nachgerückt, hauptsächlich in St. Katharinen- und Maingau-Krankenhäuser in Frankfurt am Main und in die Rheinisch-Orthopädische Landesklinik in Süchteln bei Viersen.

 

Die ersten Gruppen haben grosse Entbehrungen zu erleiden gehabt. Das Vermissen von Eltern, Geschwistern und Freunden ist ihnen schwer gefallen, vor allem fehlte das indische Essen. Sprach- und Integrationsprobleme kamen hinzu. Sie wurden aber nicht alleingelassen. Von vornherein war ihre soziale und pastorale Betreuung organisiert. Sie wurden von Sozialarbeiterinnen und von Ortsgeistlichen betreut. Während des Konzils waren unsere Bischöfe öfters in Deutschland. Sie, vor allem Mar Athanasios, besuchten alle Gruppen und zelebrierten die Eucharistie für sie. Indische Priester, die in Rom studierten, haben sie auch regelmässig besucht. Neben der gemeinsamen Eucharistiefeier wurde die Gelegenheit zur Beichte in der Muttersprache Malayalam dankbar angenommen. Hier wären Pater Ignatius Thangalathil OIC, Father Joseph Gnayalloor, Pater John Berchmans OIC, Father Makil und Father Lorenz (später Mar Aphrem) besonders zu erwähnen.

Das erste Auto für die pastorale und soziale Arbeit für die Malankaren wurde 1970 mit einem Darlehen von Father Cyrill OIC, dem späteren Erzbischof und Catholicos Mar Baselios, angeschaft.

Nach der Beendigung der Krankenpflegeausbildung gingen einige nach Indien zurück, einige wiederun wanderten in die USA aus, die Mehrheit von ihnen blieb jedoch in Deutschland. Sie gründeten Familien, in den meisten Fällen heirateten sie in Indien. Es folgte eine Zeit der Trennung und Tränen, weil es große Probleme bei der Familienzusammenführung gab.

Das Gruppenleben war natürlich beendet und sie zerstreuten sich bundesweit. Die Seelsorge wurde weiterhin durch besuchende Bischöfe und Priester gewährleistet. Liturgie und Spiritualität der Ostkirche waren für die malankarische Gemeinschaft in der Fremde von großer Bedeutung. Es wurden die Sakramente der Trauung, der Taufe und auch der Priesterweihe gespendet. Traurig aber wahr: Einige Mitglieder wurden auch zu Grabe getragen.

Die ersten malankarischen Ordensschwestern kamen nach Betzdorf bei Siegen. Sie waren vom Orden der Nachfolge Christi, SIC. Später waren die SIC Schwestern in Stuttgart und Mannheim, die DM Sisters (Daughters of Mary) in Todtmoos, die Vinzentinerinnen-Schwestern in Heppenheim und Fulda und die Heilig-Geist-Schwestern in Mammolshain bei Königstein/Taunus. Inzwischen sind die Schwestern aus unterschiedlichen Ordensgemeinschaften bundesweit an mehreren Orten vetrtreten. Die malankarischen  Priester, insbesondere OIC Fathers, stehen im pastoralen Diensten mehrerer deutscher Bistümer. Es gibt auch Theologiestudenten in den Bistümern Limburg und Augsburg.

In den achtziger Jahren fingen die malankarischen Gläübigen an, sich selbst zu organisieren. So wurde ein Zentralkomitee gebildet, das fortan Gottesdienste an zentralen Orten, vorwiegend in Frankfurt und Bonn organisierte. Es wurde auch eine Seminarreihe in Wittlig bei Trier in Angriff genommen. Die Malankaren waren gut integriert und engagierten sich in den jeweiligen deutschen Pfarrgemeinden. Trotzdem war der Wunsch, eigene malankarische Seelsorger eingesetzt zu bekommen, stark. So sind die Malankaren in den 80er Jahren mit der Deutschen Bischofskonferenz und mit dem malankarischen Episkopat in einen Dialog getreten, um dieses Ziel zu erreichen. Hier wären insbesondere Johannes Joachim Kardinal Degenhardt von Paderborn, Weihbischof Pieschl von Limburg und Erzbischof Mar Gregorios von Trivandrum, der damals Vorsitzender der indischen Bischofskonferez war, zu erwähnen. Auf Anordnung der Deutschen Bischofskonferenz hat dann die zuständige Stelle für die Ausländerseelsorge in Bonn eine halbe Stelle für einen malakarischen Seelsorger genehmigt. Da die Stelle zunächst nicht besetzt werden konnte, hat die malankarische Hierarchie Pfarrer John Varghese Easwarankudiyil zum Koordinator ernannt. Später folgten die Apostolischen Visitatoren Mar Cleemis, Mar Thomas und jetzt Mar Eusebius. Die malankarische Gemeinschaft ist den vielen Priesterstudenten, insbesondere Pater Vijayanath OIC, für die seelsorglichen Dienste in den Jahren der Vakanz zu Dank verpflichtet.

Was als eine Gemeinde mit einem gewählten Zentralkomitee anfing und später in einem Südteil mit Frankfurt als Sitz und Nordteil mit Bonn als Sitz zwischenzeitlich organisiert war, ist heute in fünf Einheiten unterteilt. Diese sind: Bonn/Köln, Heidelberg/Stuttgart, Krefeld, Herne/Dortmund und Frankfurt/Mainz.

Es ist sehr erfreulich, dass inzwischen Father Santosh Thomas Koikal als offizieller malankarischer Seelsorger eingesetzt worden ist. Wir können ihm nur gute Hand bei der Erledigung seiner schweren Aufgaben wünschen. Dabei wollen wir auch den zuständigen Stellen der deutschen Kirche und den zahlreichen Ortspfarrern für die bisherige großzügige Hilfe und Unterstützung danken. Ebenso verdienen die ehrenamtlichen Helfer und Unterstützer aus der malankarischen Gemeinschaft Lob und Anerkennung.

Wir sollten es nicht verkennen, wieviel Interesse und Engagement die deutschen Katholiken dem malankarischen Anliegen entgegenbrachten. Im Laufe der Entwicklung der gegenseitigen Beziehungen, haben unzählige deutsche Theologen, Pfarrer, Klöster und Kirchengemeinden lebendigen Kontakt zur Malankarischen Kirche aufgebaut. Sie haben sich über die „Reunion“-Bewegung informiert sowie großes Interesse und Sympathie bekundet. Mar Ivanios und später Mar Gregorios war unter ihnen ein Begriff. Ihre Nachfolger im Bischofsamt wurden ebenso akzeptiert und verehrt. Die deutsche Kirche hat die Probleme der “jungen“ Kirche in Indien und ihrer Gläubigen erkannt und viele Hilfsprojekte initiiert. Leider geschah dies ohne Koordination und gemeinsame Zielsetzung. Trotzdem muss man die Unterstützung der deutschen Katholiken für die malankarische Bewegung hoch anerkennen.

In diesem Zusammenhang müssen wir einige wichtige Institutionen und Persönlichkeiten nennen: Die Hilfswerke Misereor und Mission in Aachen und „Kirche in Not“ in Königstein/Taunus haben viele wertvolle Projekte der Malankarischen Kirche finanziell unterstützt. Malankarische Theologie und Liturgie wurden von der Catholica Unio in Würzburg und vom Johann-Adam-Möhler-Institut in Paderborn, in der Person von Johannes Madey, gefördert. Gute Beziehungen bestanden zu den deutschen Bistümern Limburg, Paderborn, Köln, Mainz, München, Aachen,Münster und Rottenburg. Selbstverständlich waren die Oberhirten dieser Diözesen auch Ansprechpartner, wenn es um das Anliegen der Malankarischen Kirche ging.  Besondere Erwähnung verdienen die Kölner Kardinäle Frings († 1969), Höffner († 1978)  Joachim Meisner, die Weihbischöfe Koch und Asgar Puff, Kardinal Julius Döpfner, († 1976) und Kardinal Reinhard Marx vom Erzbistum München, Kardinal Degenhardt,(† 2002) Erzbischof Hanz-Josef Becker und Weihbischof Manfred Grothe vom Erzbistum Paderborn, Kardinal Lehmann und Weihbischof Guballa († 2012) aus Mainz, Bischof Kamphaus und Franz Peter und die Weihbischöfe Pieschel und  Thomas Loehr vom Bistum Limburg, Bischof Walter Kasper (später Kurienkardinal im Vatikan) und Bischof Dr,Gebhard Fürst aus dem Bistum Rottenburg-Stuttgart und Bischof Klaus Hemmerle, († 1994) Bischof Heinrich Mussinghoff vom Bistum Aachen, Bischof Reinhard Lettmann und Bischof Felix Genn aus dem Bistum Münster sowie Erzbischof Robert Zollitsch und Erbischof Stefan Burger vom Erzbistum Freiburg.

Die Weiterentwicklung der Malankarischen Kirche und die damit verbundene Entstehung neuer Diözesen haben dazu geführt, dass die Beziehungen nunmehr auf individueller Basis zu den einzelnen Bischöfen gerichtet sind.   

Es ist sehr erfreulich, dass einige aus der kleinen Gemeinschaft der Malankaren in Deutschland im Laufe der Zeit es geschafft haben, führende Positionen in der Gesellschaft einzunehmen und erfolgreiche Unternehmungen zustande zu bringen. Einer von uns hat eine Ayurveda-Klinik mit Hotel aufgebaut, ein anderer war in der Pharma-Forschung bei Sanofi-Aventis (früher Höchst AG) tätig. Einige haben ambulante Pflegestationen unter sich gehabt, einer hat sich in der Medienarbeit hervorgetan. Die Malankaren sind in der Vereins- und Verbandsarbeit für die Inder in Deutschland an vorderster Front. Die Angehörigen der zweiten Generation haben qualifizierte Berufe ergriffen, arbeiten u.a. bei der Stadtverwaltung Frankfurt am Main. Einige sind in der medizinischen Forschung tätig, eine hat es bis zur Privatdozentin gebracht. Es kann ohne Übertreibung gesagt werden, dass Angehörige der katholischen Malankaren ernstzunehmende Gesprächspartner für Kirche, Wirtschaft, Politik und Medien in Deutschland geworden sind.

Ersten offizieller  Gottesdienst im Malankarischen Ritus: 1961 in der Kapelle des Universitäts klinikums Frankfurt und dann gelegentlich Gottesdienste in den Kapellen der Krankenhäuser, insbesondere im St. Katharinen Krankenhaus in Sekbach. Später wurde die Kapelle der Katholischen Hochschul Gemeinde im Alfred Delp Haus in der Beethoven Straße. Im Laufe der Zeit wurde die St.Elizabeth Kirche im Westend zum regelmäßigen Treffpunkt für Gottesdienste und Begegnungen.

 

  • Eine dem heimatlichen, Ritus gemäße, pastorale Betreuung dieser Gemeinschaft war damals leider nicht geregelt.
  • Für die Koordinierung der pastoralen Betreuung der Syro Malankaren in Deutschland wurde im Jahr 1996 nebenberuflich Pfarrer John Varghese Easwarankudiyil (hauptberuflich war er als Pfarrvikar in einer deutschen Katholischen Gemeinde tätig)  vom damaligen Oberhaupt der Syro Malankarisch-katholischen Kirche Erzbischof Most Rev. Dr. Cyril Mar Baselios beauftragt. Sein Versuch die Gruppen aus verschiedenen Orten in Deutschland zusammen zu bringen war zum größten Teil erfolgreich.  
  • Über hundert Ordenschwestern der Syro-Malankarischen Kirche sind auch in verschiedenen karitativen Einrichtungen der deutschen Kirche tätig. Nun eine Auflistung der Orte, wo die Schwestern ansässig sind:
  1. Stuttgart   2. Mannheim  3. Buchen-Waldhausen  4. Recklinghausen  

5.Neckarsulm  6. Deggingen   7. Stadtlohn    8. Dülmen-Rorup  9. Mühlacker 

  1. Zweibrücken 11. Dortmund 12. Peißenberg 13. Nesselwang
  2. Neusäss 15. Königstein-Mammolshain   16. Frankfurt am Main 
  3. Düsseldorf 18. Neckarsulm 19. Augusburg 20 Horb 21. Ulm
  • Mit der großartigen Unterstützung der Deutschen Bischofskonferenz und der Ortsgemeinden entstanden fünf Zentren in Deutschland für die Syro-Malankarischen Katholiken mit jeweils einem „Parish Council“ (ähnlich wie Pfarrgemeinderat). Es sind insgesamt 300 Familien.

1). Bonn /Köln (St.Thomas Syro-Malankara Gemeinde)-

     Mechernich/Leichlingen /Zweibrücken : ca. 70 Familien  

2). Frankfurt/Mainz ( St. Joseph Syro-Malankara Gemeinde) -             

    Wiesbaden/Limburg/Hanau/Offenbach/Fulda: ca. 70  Familien                                                                                                                                                                       

3). Heidelberg/Stuttgart  (St.PeterSyro-Malankara Gemeinde)            

      Mannheim/Baden Baden/ Karlsruhe/Eichstätt /Tübingen:   ca. 50 Familien

4).Herne/Dortmund (St.John Chrysostom Syro-Malankara Gemeinde)-       

      Bochum/Münster/Recklinghausen/Berlin/Osnabrück:  ca. 50 Familien

5). Krefeld/ Düsseldorf (St. Marien Syro-Malankara Gemeinde)-         

     Mönchengladbach/Neuss/Viersen/Duisburg /Essen/Hilden:  ca. 60 Familien

 

  • Von 2001 bis 2003 war Herr Weihbischof Dr. Isaac Mar Cleemis (jetziger Baselios Kardinal Cleemis Katholikos) der Apostolische Visitator und Administrator der Syro-Malankaren im Bereich N. Amerika und Europa.
  • Von 2005 gibt es ein zentrales Organ „ Pastoral Council“ (Pastoralrat) mit 32 Mitgliedern.
  • Seit 2005 bis März 2010 war Herr Weihbischof Dr. Joseph Mar Thomas der Apostolische Visitator und Administrator unseres Ritus im Bereich N. Amerika und Europa mit Hauptwohnsitz in New York, Amerika.
  • Seit September 2010 ist S.E.Bischof Dr.Thomas Mar Eusebius der neue Bischof der syro-malankarische katholischen Exarchat USA und gleichzeitig Apostolischer Visitator und Administrator für Kanada und Europa.                                                                                                                                                                                                   
  • Im Jahr 2007 wurden Verhandlungen mit der Deutschen Bischofskonferenz über die Einstellung eines malankarischen Priesters für die pastorale Betreuung der Syro Malankaren in Deutschland, gemeinsam durch den Großerzbischof-Catholicos der Syro-Malankarisch-Katholischen Kirche E. Moran Mor Baselios Cleemis von Trivandrum, Kerala, Indien und des Pastoralrat der Syro Malankarischen Katholiken in Deutschland durchgeführt .
  • Seit September 2007 gewährt die Diözese Mainz (organisiert durch die Deutsche Bischofskonferenz) ein Stipendium für einen malankarischen Priester zum Studium in Deutschland, und nach Maßgabe der DBK ist das Stipendium an die Voraussetzung gekoppelt, dass der Priester die pastorale Betreuung der Syro Malankaren in Deutschland fortführt.
  • Herr Pfarrer Santhosh Thomas (Koickal), ein Priester aus der Großerzdiözese Trivandrum, Indien wurde von Herrn Großerzbischof als Koordinator und Seelsorger der Syro-malankaren nach Deutschland bestellt (Vorschlag von der Heiligen Synode der Syro-Malankararischen Kirche), und er befindet sich seit Ende August 2007 in Deutschland. 
  • Santhosh Thomas studiert an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt und unterstützt außerdem den Apostolischen Visitator S.E.Bishop Dr. Thomas Mar Eusebius, um die Seelsorge der Syro Malankarischen Katholiken im gesamten Deutschland zu organisieren und fortzuführen.
  • Seit Oktober 2007 gibt es mindestens einmal im Monat Gottesdienste nach syro-malankarischen Ritus in allen 5 Zentren in Deutschland und nach Bedarf an Orten, wo die Ordenschwestern ansässig sind.
  • Seit Oktober 2011 finden die regelmäßigen Gottesdienste der Syro-Malankarischen Gemeinde Frankfurt in der Herz-Jesu Kirche in Frankfurt-Eckenheim statt. Davor war das in der St. Elisabeth Kirche in Ffm-Bockenheim.
  • Mit Wirkung vom 01.September 2009 hatte der H. Kardinal Joachim Meisner, der Erzbischof von Köln, Herr Pfr.Santhosh Thomas gemäß der „ Instructio de Pastorali Migratorum Cura“ vom 22.08.1969 und im Einvernehmen mit dem Heimatbischof sowie dem Nationaldirektor der Ausländerseelsorge mit der Seelsorge an den Indischen Syro-Malankarischen Katholiken im Erzbistum Köln beauftragt.
  • Seit 1.Januar 2012 wurde durch S. E. Dr.Franz-Peter Tebartz-van Elst, den Bischof von Limburg, die Gemeinde ( missio sine Cura animarum) als Ka- tholiken anderer Muttersprache in den neu errichteten Pastoral Raum „ Frankfurt-Nordost“ eingegliedert.

 

Aktuelle Termine der Syro Malankarische  Gottesdienste

 

1.Krefeld,  St. Maria Gemeinde

St. Johannes Baptist Kirche, Johannes Str.40, 47805 Krefeld

Ersten Samstag im Monat: 16.00 Uhr Hl.Messe

Einmal in jedem Monat: Familien Gebetskreis

2.Bonn/Köln, St. Thomas Gemeinde

Heilig-Geist Kirche, Kiefernweg 22,

53127 Bonn-Venusberg

Erster Sonntag im Monat: 16.00 Uhr Hl.Messe

Einmal in jedem Monat: Familien Gebetskreis

3.Heidelberg/Stuttgart,  St. Peter und Paul Gemeinde

Alte Klinikkappelle

Hospital Str.34

69115 Heidelberg

Zweiter Sonntag in Monat: 15.00 Uhr (im Winter) 15.30 Uhr (im Sommer) Hl.Messe.

4.Dortmund/Herne,  St. Chrisostom Gemeinde

(St. Elizabeth Kirche, Bochumer Str.92, 44575 Castrop Rauxel /  St.Laurentius Kirche, Haupstr. 317, 44649 Wanne-Eickel/ Herz-Jesu Kirche, Altenhoefener Str.31, 44623 Herne)

Dritter Sonntag im Monat: 16.00 Uhr Hl.Messe

5.Frankfurt, St. Josef Gemeinde

Herz Jesu Kirche,

Eckenheimer Landstr.324

60435 Frankfurt am Main

Erster Freitag im Monat: 18.30 Uhr Hl.Messe & Anbetung,18.00 Uhr (im winter)

Vierter Sonntagg im Monat. 16 Uhr Hl.Messe

Zweiter Samtag in jedem zweiten Monat. 16.00 Uhr Hl.Messe in Mainz

Einmal in jedem Monat : Familien Gebetskreis

Kontakt:

Pfr.Santhosh Thomas

EcclesiasticalCoordinator

Inder-Syro-malankarische Katholische Kirche, Deutschland

 

Kontaktadresse:  Pfarrer Santhosh Thomas,

Katholisches Pfarramt Herz-Jesu,

Eckenheimer Landstr.326, 60435 Frankfurt (M)-Eckenheim

 

Tel: 069- 95196592 / 017680383083

e-mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. / This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Webseiten:        www.catholicate.net        /         www.malankaracatholic.de

 

Quelle:Die Malankarisch-Katholische Kirche, G.Chediath.Kottayam 2012

Article: 50 Jahre malankarisches Leben in Deutschland by Isaac Pulipra,Frankfurt,2015.

Special Thanks to George Mundethu.